Der Abigag

 

Abitür 2007 - jetzt auch mit Zentralverriegelung

 

Die Fotos

Die Fotos der Mottotage

 

"Niemals geht man so ganz!" - Der Hit jedes Abigags. Mit Recht! Aber man geht. Und das stimmt traurig. Und deshalb flossen die Tränen, am Ende der Show. Alle 13er auf der Bühne, man lag sich in den Armen und weinte. Aber Tränenbilder gibt es wie jedes Jahr nicht auf dieser Homepage! Ein bisschen Privatsphäre muss sein.

 

Ansonsten gab es nur jede Menge Spaß bei der Show in der Sporthalle.

 

Jubelnde 13er mit Blick auf die Zentralverriegelung: Wir werden sie knacken!

 

 

Ex-Bundestrainer Klinsmann machte seine Mannschaft heiß - fürs Zentralabitur. Die Mannschaft: Lehrerinnen und Lehrer! Eine neue Geschäftsidee wurde geboren: Das Quiz-Taxi. Ralf Herbertz, Katharina Schmidt, Richard Heckner und Dominik Riediger zahlten mit Antworten - oder auch nicht! Wer weiß schon, wer 1976 den entscheidenden Elfmeter bei der Fußball-EM übers Tor geschossen hat? Der Eishockey-Spieler Ralf Herbertz tippt auf Paul Breitner - Pech gehabt, es war Uli Hoeneß! Bei Erich Kühnhackl wäre er wahrscheinlich nicht gescheitert... Richard Heckner bewies, dass er ein munterer Plauderer ist und großen Unterhaltungswert besitzt - und ausführlich über Thomas von Aquin erzählen kann, im Taxi! Dass Schüler tanzen können, ist bekannt und wurde wieder gezeigt, sehr sexy! Dass auch Lehrer tanzen können, bewies die Black-Man-Group, die den Sieg im Publikums-Ted davontrug. Klaus Klein und Anna Moraw interpretierten einen Text von Tokio Hotel kabarettistisch und intellektuell wertvoll. Schulleiter Bernhard Ripp tat sich schwer beim Zuordnen von wahnwitzigen Lehrer-Sprüchen; man munkelt, dass Absicht dahinter steckte, um die Kollegen nicht zu vergrätzen... Seine Konfrontation mit einem angeblichen Ex-Schüler mit Gebiss und Aussprache des berüchtigten Grevenbroicher Reporters Horst Schlämmer zeigte ihn schlagfertig und nonchalant. Der Technik-Kurs brachte eine filmische Hommage an seinen Lehrer Winfried Gumprich. Zwei Schülerinnen zeigten eine beeindruckende Gesangsnummer und drei LehrerInnen - Birgit Kempe-Weitkamp, Rebecca Palm-Schroetter und Nico Schorn bewiesen, dass sie den richtigen Riecher bei Fragen zu Schülervorlieben haben. Anette Thies und Reinhard Kloke knackten ein mathematisches Rätsel, das - angeblich - Albert Einstein gestrickt hatte. Ergebnis: Den Fisch besitzt - der Deutsche!

 

Wie jedes Jahr kam dann der eigentliche Star aller AbiturientInnen auf die Bühne: Liesel. Bürgerlicher Name: Frau Dressel. Die Therapeutin, Sozialarbeiterin und Gute-Laune-Beauftragte der Cafeteria. Nebenbei auch Betreiberin dieses Etablissements. Sie bekam von Annika Witzel im Namen der 13er einen Schlüssel überreicht: Den Schlüssel zu unseren Herzen!

 

Dank der Moderatoren Verena Goldkuhle, Chalotte Ebert, Tobias Henze und Paul Nelischer lief die Show wie am Schnürchen und ging viel zu schnell vorbei, denn dann trat der Ernst des Tages wieder auf den Plan: Die Verkündung der Abitur-Zulassung.

 

Und jetzt wird es Ernst für die 13er. Harte Arbeit, büffeln, lernen, lesen, dreimal werden wir noch wach, heißa, dann kommt die Deutsch-Klausur! Der aktuelle Abiturienten-Jahrgang wurde ja auserkoren als Versuchskaninchen. Keiner weiß, was auf sie zukommt, die Lehrer sind genau so nervös.

 

So wie die 13er die Mottotage, die Abinacht und den Abigag organisiert haben, wird einem nicht bange. Das ging mit Phantasie, Kreativität und Disziplin zur Sache. Da müsste auch das Zentralabitur zu schaffen sein. Und auch eine Zentralverriegelung ist zu knacken!

 

Ich drücke euch im Namen aller Lehrerinnen und Lehrer die Daumen! Wir sind auf eurer Seite!

 

Bernd Woidtke