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Abisode 03 |
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... Unter diesem Motto - angelehnt an die "Star Wars"-Filme - stand der diesjährige Abi-Gag. Während in früheren, ganz ganz früheren Jahren die Abi-Gags eher Unterrichts-Verhinderungs-Aktionen waren, hat sich seit einiger Zeit eine ausgewachsene Showtradition entwickelt : Drei Stunden Bühnenshow sind das Mindeste, was die aktuellen Fast-AbiturientInnen an ihrem letzten Schultag bieten müssen. Und die hatten sich in diesem Jahr gewaschen!
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Ging es noch etwas irritierend los (mit wasser- gefüllten Pumpguns wurden die Schüler- und LehrerInnen am Betreten des Schulgeländes gehindert - in Zeiten des Irak-Krieges eine eher weniger originelle Aktion), so ging dann auf der Aula-Bühne die Post ab. |
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ModeratorInnen heizten dem Publikum ein, assistiert von einer exzellenten Boy- und Girlgroup. |
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Unterstützt wurden sie von einem technischen Equipment, von dem manche Veranstalter nur träumen können. |
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Einer der Höhepunkte war ein Stockkampf-Turnier zwischen LehrerInnen und Schülern, ausgetragen auf einem wackligen Schwebebalken. Frau Radensleben hatte sich im Halbfinale gegen den Favoriten Werner Philippi durchgesetzt (hier siegte tänzerische Grazie gegen schiere Körperkraft), musste sich aber im Finale geschlagen geben gegenüber dem eingeflogenen südphilippinischen Stockkampfweltmeister, der von den ModeratorInnen fälschlich als 13er-Schüler ausgegeben wurde.
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Vier KollegInnen hatten schon in den Tagen vor der Show verschiedene Aufgaben erledigen müssen, die dann per Video eingespielt wurden: U.a. hatten sie in 30 Sekunden (oder waren es 30 Minuten?) die türkische Übersetzung beschaffen müssen zu dem berühmten Satz "Nicht für das Leben, sondern für die Schule lernen wir". Mit Hilfe der Betreiberin einer Kerpener Döner-Bude gelang ihnen das famos, inklusive des akzentfreien Deklamierens dieses Satzes. Eine (wahrscheinlich bestochene) türkische Schülerin behauptete allerdings, betonungstechnische Unsauberkeiten entdeckt zu haben. Doch dieser offensichtliche Betrug ging im Jubel des fanatisierten Schüler-Publikums unter.
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Frau Klopffleisch als Model und Herr Eisenlohr als Friseur eindeutig als Sieger hervor, wurden aber von den parteiischen ModeratorInnen ebenfalls zu Verlierern erklärt.
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Die Stimmung hatte sich schon längst dem Höhepunkt genähert, als auf einem eingespielten Video ein nicht genannt werden sollender Lehrer dabei gezeigt wurde, wie er seinen adonisartigen Körper der sportlichen Vollendung zuführte. Dieser Film lief im WDR in der Reihe "Mens sana in corpore sana - Schöngeister in schönen Körpern". Von den SchülerInnen wurde dieses Video völlig aus dem Zusammenhang gerissen, indem durch geschickte Computeranimation suggeriert wurde, es ginge um eine Sendereihe im Zusammenhang mit Abspecken oder ähnlich absurdem Zeug.
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haben mit ihrer Bühnenshow gezeigt, dass sie über Zukunftsfähigkeit verfügen. Jeder RTLSAT1PRO7 - Programmdirektor wird sich die Finger nach ihnen lecken! |
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