Das Fest der Bigband
14.1.05
Einmal im Jahr spielt die Bigband nicht!
Das ist sehr ungewöhnlich, denn die Bigband spielt eigentlich immer, wo es etwas zu feiern gibt. Und erfreut die Zuschauer und Zuhörer. Aber einmal im Jahr bleiben die Musikinstrumente zu Hause. Denn man muss auch einmal danke sagen: Danke an die Eltern, die ihre Kinder immer wieder zu den Auftritten fahren - und abholen! Danke an die Musiker, die jede Woche proben, zu Hause üben, einen großen Teil ihrer Freizeit opfern. Danke an die Techniker, die die Band ins rechte Licht rücken. Und ein ganz großes Dankeschön an den Bandleader Johannes Schumacher, der mit nimmermüdem Einsatz seit 10 Jahren die Bigband motiviert, die Arrangements schreibt, die Proben leitet, die Flyer und Plakate gestaltet, die Pressemitteilungen verschickt und so manches andere hinter den Kulissen einfädelt, ohne das der Erfolg der Bigband nicht möglich wäre...
Und dieses Dankeschön wurde zelebriert bei der Feier in der Cafeteria mit einem üppigen Buffet. Es wurde geredet, gegessen, getrunken und... Kicker gespielt - ein Muss in der Cafeteria! Für die Schüler hatte auf diese Weise die Feier einen positiven Nebeneffekt: Herr Ripp, der zusammen mit dem Kollegen und Bigband-Klarinettisten Martin Rümmler am Kicker die Schüler grandios besiegte*, konnte sich eigenhändig davon überzeugen, dass das Kicker-Gerät einen entscheidenden Makel hat: Der rechte Verteidiger der einen Mannschaft war vor einiger Zeit vom Platz gestellt worden und ward nie mehr gesehen... Mit anderen Worten: Ein neuer Kicker muss her! Zum Glück haben Frau Raupach und Herr Pachaly vom Förderverein der Schule schon längst Wind davon bekommen...
Bernd Woidtke
* Gegendarstellung: Falsch ist, dass Herr Ripp und Herr Rümmler die Schüler grandios besiegten; richtig ist, dass das Ergebnis umgekehrt war. (Christian von Styp, Benny Kuhtz)
* Kommentar: Richtig ist, dass die Gegendarstellung, wenn man sich auf den rein formalen Standpunkt eines quantitativen Ergebnisses stellt, korrekt ist. Wenn man aber die Altersdifferenz, die Tatsache, dass es sich in der Cafeteria um ein Auswärtsspiel für die Lehrer handelte, sowie die wahrscheinliche Manipulationen am Spielgerät in Rechnung stellt, handelte es sich im übertragenen Sinne nach wie vor um einen klaren Lehrersieg. B.W.