Wir machen blau!
Kunstausstellung der Klassen 9.2, 9.3, 9.5, 9.6, 9.8, 9.10
9.9.11
Mia Lingner, Kunstlehrerin und Ausstellungskuratorin, brachte es auf den Punkt: "Manche Leute glauben, Kreativität hat mit dem Verschönern von Dingen zu tun. Nein, darum geht es nicht. Sondern: Es gibt ein Problem, und dafür soll eine phantasievolle, originelle Lösung gefunden werden. Ich habe den Schülerinnen und Schülern das Problem "Blau" gegeben: Beschäftigt euch mit der Farbe, mit ihrem Auftritt in eurem Leben, ihrer Bedeutung. Für die Schülerinnen und Schüler war das anfangs wirklich ein Problem. Was sie dann aber daraus gemacht haben, ist erstaunlich!"
Vier Künstler zeigen das Thema der Ausstellung; rechts im Schatten Mia Lingner
Damit hat sie unbedingt recht! Die Aula hatte sich zu einer Ausstellungshalle, einem Kino, einer Bar mit Livemusik (Janna Abdallah, Gesang, und Nico Fox, Gitarre) verwandelt. Blaue Bilder, blaue Skulpturen, blaue Filme, blaue Powerpoint-Präsentationen, blau gekleidete Menschen, niemand musste sich grün und blau ärgern, im Gegenteil: Viel Staunen, viel Lachen, viele Überraschungsausrufe waren zu vernehmen. Zentral waren sieben Filme, die sich mit der Farbe beschäftigten:
Dominik Hüser zeigte auf, wo überall im Internet Blau auftritt, alleine bei Google werden einem 166 Millionen Ergebnisse angeboten, wenn man 'blau' eingibt.
Diego Rubiro stellte ein Video zu dem Song "I'm blue" zusammen.
Natalie Heß interviewte Passanten in Köln und fragte sie unter anderem: "Warum tragen Sie blau!"
Selina Ohneseit zeigte, wo überall in ihrem Tagesablauf die Farbe Blau eine Rolle spielt. Sie verabschiedete sich mit "Ich mach blau - ciao!"
In einem Film nach dem Stopptrick-Verfahren zeigte Leonie Gladisch, welches Eigenleben die Gegenstände in einem Handtäschchen haben können.
Benni Fischer, schulbekannter Zauberer, zeigte in seinem Film "The Magic of Blue", wie man mit dieser Farbe zaubern kann.
Julia Bremer brachte, ebenfalls mit dem Stopptrick-Verfahren, blaugewandete Models auf dem Laufsteg in Bewegung.
Einen besonderen Dank richtete Mia Lingner an Philipp Kuhn, der die Ausstellung technisch sehr engagiert unterstützt hat. Mia Lingner sei gedankt, dass sie mit riesigem Aufwand und großer Motivation diese äußerst sehenswerte Ausstellung realisiert und mit einer kundigen und liebevollen Moderation begleitet hat.
Bernd Woidtke