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Mit Mozarts "Krönungsmesse" und Haydns trompeten-strahlendem "Te Deum für Kaiserin Therese" im Gepäck machten sich im Anschluss an den "Tag der deutschen Einheit" 150 Sängerinnen und Sänger der Rheinischen Chorgemeinschaft auf den Weg, um in der Kreuzkirche in Dresden für den Wiederaufbau der Frauenkirche ein Benefiz-Konzert zu geben.
Traditionsgemäß hatten sich die Schulchöre des Gutenberg-Gymnasiums Bergheim und des Gymnasiums Kerpen wieder einmal zur großen Singgemeinschaft vereinigt. Unter der Stabführung des Kerpener Musiklehrers H. Vietor gelang in der gut besuchten evangelischen Kreuzkirche am Dresdner Altmarkt ein großes Konzert.
Die eigens aus Halle/Saale angereisten Mitglieder des Händel-Orchesters führten mit ihrem professionellen und blitzsauberen Spiel die Sängerinnen und Sänger zwischen 12 und 70 Jahren zu regelrechter Höchstleistung. Ein glänzend disponiertes Solistenquartett mit Cäcilie Fuhs-Gerihsen (Sopran), Ulrike Kamps-Paulsen (Alt), Friedhelm Petrovitsch (Tenor) und dem Leiter des Bergheimer Chores Heinz Boden (Baß) überzeugte mit ausgewogener Klanggestaltung in der akustisch günstigen Konzertkirche.
Wenngleich erhebliche Baumaßnahmen in der Kirche für Einschränkungen sorgten, spürten alle Beteiligten den Geist der altehrwürdigen und bedeutendsten protestantischen Kirche.
Der Kerpener Pianist und Organist Michael Jüttendonk fand nach längerem Suchen in der Kirche auch zwei versteckte Orgeln, auf denen er sowohl beide Volkalwerke begleiten als auch auch im Händelschen Orgelkonzert op. 7 Nr. 4 solistisch in Aktion treten konnte. Von der Höhe der Empore verzauberte er zusammen mit den Händel-Musikern die andachtsvoll lauschenden Zuhörer.
Das Konzertprogramm wird im Oktober 2002 auf Einladung des "Deutschen Schubert-Gesellschaft" im Dom zu Xanten erneut zur Aufführung gelangen.
(Über die Auftritte der Rheinischen Chorgemeinschaft während der Kerpener Europatage 2001 erscheint ein eigener Bericht.)
Aus der "Werbepost" vom 17. Okt. 2001
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