Europaschule Kerpen

Studieren in Europa



Unter diesem Titel ging die Pilotveranstaltung zur neuen Veranstaltungsreihe unserer Schule EUROPALAVER über die Bühne. Etwa neunzig Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 12 nahmen die Gelegenheit wahr, sich über Chancen und Möglichkeiten zu informieren, das geplante Studium teilweise an Universitäten im Ausland durchzuführen.

Christa Biel und Katrin Kaiser vom Akademischen Auslandsamt der Universität zu Köln gaben zunächst ein einführendes Referat und stellten sich danach den vielfältigen Fragen der Schüler. Sie führten im Kern aus, dass es grundsätzlich zwei Möglichkeiten gäbe, den Auslandsaufenthalt zu betreiben:

(1)
In eigener Organisation
Vorteil: Hohes Maß an Flexibilität und Anpassung an die eigenen Bedürfnisse.
Nachteil: Erhöhter Organisationsaufwand (Wohnungssuche, Studienberatung, Auswahl der Studieninhalte); Bearbeitung von Studieninhalten, die an einer deutschen Universität zum Examen nicht anerkannt werden; Studiengebühren der jeweiligen Universität sind selbst zu zahlen; gesicherte Sprachkenntnisse in der Landessprache.

(2)
Im Rahmen der Austauschprogramme einer Universität
Jede Universität verfügt über eine mehr oder minder große Zahl von Partneruniversitäten, mit denen Kooperationsverträge geschlossen wurden. Art und Enge der Zusammenarbeit kann dabei äußerst unterschiedlich ausfallen. Immer beinhaltet eine solche Partnerschaft Absprachen über den Austausch von Studenten für Gastsemester.

Vorteil: Hilfe bei den oben genannten organisatorischen Dingen; Garantie, dass Studieninhalte wechselseitig anerkannt werden; Studiengebühren fallen meist wegen der Partnerschaftsverträge nicht an; finanzielle Unterstützung durch Mittel der Europäischen Union sind sehr häufig möglich; Auslandsbafög bei Aufenthalten außerhalb Europas ist möglich; Sprachkenntnisse in der Landessprache sind sinnvoll, aber zu Beginn nicht zwingend.

Nachteil: Aufenthalt meist auf ein Jahr beschränkt; erfolgreich bestandene Zwischenprüfung als Voraussetzung für die Teilnahme; sehr verworrene und vielfältige Termine sind jeweils für die Antragstellung zu beachten (frühzeitige Informationssuche ist unerlässlich!).

Bei der Realisierung beider Varianten gilt grundsätzlich:


Die Veranstaltung wurde von Frau Emons geleitet. Frau Emons arbeitet im Bildungswerk Köln der Konrad-Adenauer-Stiftung. Diese Veranstaltung wurde in Zusammenarbeit mit dieser Stiftung durchgeführt. Eine Veranstaltung dieser Art soll fester Bestandteil der Reihe EUROPALAVER auch in den nächsten Jahren werden.

Hans-Hermann Strauß



Gymnasium der Stadt Kerpen
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