NW-Projektwoche „Forschung planen“
29.11.11
In der Woche vom 26.09. bis zum 30.09.2011 fand zum zweiten Mal an unserer Schule die Projektwoche Naturwissenschaften statt, basierend auf einem Konzept von Herrn Dr. M. Spieler und Frau F. Skiba. Ziel war es, den Schülerinnen und Schülern innerhalb von sechs Doppelstunden den Weg der Erkenntnisgewinnung in den Naturwissenschaften zu vermitteln, indem sie diesen Weg an einem selbst gewählten Experiment nachzuvollziehen. Da die Arbeitsweise in den drei praktischen Naturwissenschaften Biologie, Chemie und Physik prinzipiell gleich ist, konnten Themen aus allen drei Fachgebieten bearbeitet werden.
Nachdem in einer kurzen Einführung der Weg der Erkenntnisgewinnung in den Naturwissenschaften, die sogenannte Wissenschaftspropädeutik, an einem ausgewählten Beispiel thematisiert wurde, hatten die Schüler in Gruppen von meist vier Personen Gelegenheit, zu einem von Ihnen beobachteten Ausgangsphänomen eine Fragestellung zu formulieren sowie eine oder mehrere Vermutungen (Hypothesen), die eine mögliche Antwort auf die Fragestellung geben könnten. Diese Vermutungen wurden von den Schülern experimentell in einem selbst erarbeiteten Versuch überprüft. Sie konnten dabei auf eine Vielzahl von Materialien aus dem Fundus der Biologie, Chemie und Physik zurückgreifen und wurden pro Klasse von zwei Lehrern der entsprechenden Fachgruppen in ihrer Arbeit angeleitet und unterstützt. Die Beobachtungen stellten die Schüler am Computer mit dem Programm Excel graphisch dar. Arbeitsergebnis war ein Poster, in welchem die gemachten Experimente dargestellt wurden sowie ein dazu gehöriger Kurzvortrag.
Neu war in diesem Jahr die Präsentation ausgewählter Poster vor einem Gremium, bestehend aus dem Schulleiter Herr B. Ripp, als Vertreter der Fachgruppen Herr P. Krollmann (Chemie/Biologie), Frau A. Berg, Herr M. Potes sowie den Schüler-Vertretern Luca Heidari und Malik Yilmaz. Dabei hatte jede Klasse die Gelegenheit, zwei Gruppen auszuwählen, welche vor dem Gremium in der Aula präsentieren durften.
Die Vorstellung der Projekte in der Aula erwies sich als voller Erfolg. Die Jury war sich nach Anhören der Präsentationen sicher, dass alle vorgestellten Projekte gut durchdacht und spannend vorgetragen worden waren. Die Jury musste sich aber auf drei Projekte einigen, die ihnen ganz besonders positiv aufgefallen waren:
Den dritten Platz belegte das Thema „Wärmespeicherung in Steinen“ (Klasse 7.9),
Platz zwei das Thema „Leistung verschiedener Batterien“ (Klasse 7.2) und
Platz eins „Energieverbrauch von Computern an der Schule“.
Herzlichen Glückwunsch!
Wir freuen uns auch im nächsten Jahr auf spannende Projekte und interessante Präsentationen!
Esther Zuber (Lehrerin für Biologie und Chemie)
Meike, Nina und Leonie, Schülerinnen der Klasse 7.01 schrieben:
Am Montag, den 26.09. 2011, hat unsere Projektwoche angefangen. In der ersten Naturwissenschaftsstunde sollten wir uns in Gruppen aufteilen, uns ein Projekt überlegen und den Verlauf planen.
Für den nächsten Tag haben wir Materialien gesammelt und zur Schule mitgenommen. Dort haben wir dann die Experimente durchgeführt. Während wir experimentierten, schrieben wir unsere Beobachtungen in Stichpunkten auf. Anschließend haben wir unsere Vorstellungen für das Plakat skizziert und überlegten, ob alles so möglich wäre. Dann gestalteten wir das Plakat und teilten die Texte auf. Jeder lernte seinen Text für sich, sobald die Texte einigermaßen saßen probten wir mehrmals die Präsentation.
Nach einiger Zeit stellte jede Gruppe ihr Plakat der eigenen Klasse vor. Alle Klassenmitglieder jeder Klasse stimmten einzeln ab, welche Vorträge die Besten waren. Die zwei besten Gruppen aus jeder Klasse durften in der Aula vor der Jury ihre Arbeit vorstellen. Hiernach beriet sich die Jury in einem anderen Raum. Währenddessen kamen alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 7 in die Aula und betrachteten die Projekte und stellten Fragen.
Nach einer Zeit kam die Jury wieder zurück in die Aula und offenbarte die ersten drei Plätze, das heißt, die drei besten Präsentationen. Diese drei Gruppen bekamen einen kleinen Preis.
Es war eine sehr interessante Woche. Solche Projektwochen sollte es öfter geben!!!