Runter vom Gas!
1.5.11
Am 22.2.2011 traf sich unser 12er Grundkurs Kunst von Herrn Lankes mit den Auszubildenden der Polizei aus dem Ethikkurs an der Fachhochschule Köln von Herrn Herbertz in unserer Schule, um die Kampagne „Runter vom Gas“ vorzustellen. Es wurden bundesweit abschreckende Plakate aufgestellt, auf denen fiktive Todesanzeigen von überwiegend jungen Leuten und inszenierten Krankenhausaufenthalten, bei denen Eltern um ihre schwerverletzten Kinder bangen, abgebildet sind. Diese Plakate sollen Autofahrer daran erinnern, dass sie im Straßenverkehr Verantwortung gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern haben und Rücksicht nehmen müssen.
Projekt Timmerhoff, Schübel, Zimball
Da diese Plakate sehr schockierend sind und realistische Situationen darstellten, kam die Frage auf, ob diese Art der Abschreckung ethisch vertretbar ist. In diesem Kontext schauten wir uns ebenfalls die Benetton-Werbung aus den 90’er Jahren an, die ebenfalls öffentlich stark in Frage gestellt wurde. Diese zeigte reale Situationen von Menschen, die Opfer von Gewalt, Magersucht, Aids und Behinderungen waren, um Aufsehen zu erregen. Bei dieser Aktion war es für uns nicht ersichtlich, welchen Zweck die Marke mit dieser Werbung verfolgte. Die ethische Vertretbarkeit stellten wir hierbei stark in Frage.
Bei der Aktion „Runter vom Gas“ kamen wir jedoch zu dem Entschluss, dass diese Darstellungen durchaus ethisch vertretbar ist, da es sich um keine realen Situationen handelt und es zur Schärfung der Aufmerksamkeit im Straßenverkehr dient. Im Anschluss überlegten wir uns, wie wir als Schüler unseren Beitrag zur Sicherung des Straßenverkehrs leisten können. Wir entschlossen uns Fotos dieser Art zu machen, um das Projekt zu unterstützen.
Das Ergebnis unsere Arbeit ist könnt ihr euch hier anschauen.
Noreen Schneider, Linda Flosdorf und Carolin Leistikow