Geschichtsunterricht mal anders
Schülerinnen und Schüler der Klasse 10.3 recherchierten im Stadtarchiv zum Kriegsende in Kerpen
Juni 2009
Kerpen 1945 –Ende und Neuanfang! Unter diesem Arbeitstitel recherchierten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 10.3 in den vergangenen Wochen während des Geschichtsunterrichtes im Stadtarchiv Kerpen und im Pfarrarchiv Horrem. Herausgekommen ist eine Ausstellung, die seit einer Woche auf vier Stellwänden im Foyer unserer Schule zu sehen ist.
Bei der Arbeit im Stadtarchiv - klick auf das Bild, dann wird es groß!
Schwerpunkte der Arbeit waren das Kriegende in Kerpen und Umgebung und der Einmarsch der Amerikaner, aber auch der politische Neuanfang auf kommunaler Ebene, die Versorgungslage und das Flüchtlingsproblem, womit die Eingliederung der aus den Ostgebieten Vertriebenen gemeint ist.
Die Aktenlage und Zeitzeugenberichte zu diesen Themen war recht gut, so dass die Schülerinnen und Schüler eine Reihe interessanter Informationen herausfanden und bearbeiten konnten. Einen Einblick in Archivarbeit gab es noch „gratis“ dazu.
„Es ist schon spannend, wenn man Urkunden und Akten in Händen hält, die viele Jahrzehnte oder sogar Jahrhunderte alt sind. Das ist etwas anderes, als nur mit dem Geschichtsbuch zu arbeiten.“ So lautete das Resümee der Schüler der Klasse nach Abschluss der Archivarbeiten.
Danke sagen möchte die Klasse der Kerpener Stadtarchivarin Frau Susanne Harke-Schmidt und dem Horremer Pfarrarchivar Herrn Josef Holthausen. Sie wurden nicht müde, den Schülerinnen und Schülern mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.
Markus Potes
(Geschichtslehrer 10.3)