Grußwort des Schulleiters zum neuen Schuljahr
4.9.11
Liebe Schülerinnen und Schüler,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,
liebe Eltern,
zu Beginn des neuen Schuljahres wünsche ich euch und Ihnen einen guten Start, viel Kondition und Konzentration, so dass wir alle das Ziel am Schuljahresende erreichen. Die meisten haben die Ferien genossen, einige wenige mussten für die Nachprüfung am Montag und Dienstag noch nacharbeiten. Ich hoffe und wünsche, dass auch diesen Schülerinnen und Schülern noch die Versetzung gelingt.
Neun neue Fünferklassen mit insgesamt 262 Schülerinnen und Schülern werde ich am Mittwoch begrüßen. Euch, die Maxis der Grundschulen, die neuen Minis unserer großen Schule mit ca. 2.330 Schülerinnen und Schülern begrüße ich ganz besonders und kann euch versichern: Wie die Jahrgänge vor euch werdet ihr euch ganz schnell in der großen Schule zurechtfinden und von unseren vielen tollen Angeboten z. B. in den Sprachen, den Naturwissenschaften, in Sport, Musik, Kunst oder beim Theater Gebrauch machen. Auch das Spielen in der Mittagsfreizeit wird nicht zu kurz kommen.
Schulleiter Bernhard Ripp
Herzlich begrüße ich auch die 50 Schülerinnen und Schüler der beiden sogenannten Realschulklassen, die die neue Jahrgangsstufe 10 (= Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe) vervollständigen. In diesem Zusammenhang darf ich erwähnen, dass nun die Qualifikationsphase der letzten G9er und der ersten G8er anbricht; mit anderen Worten: In zwei Jahren gibt es ein doppeltes Abitur zu feiern.
Die Grundlagen für den Unterricht sind geschaffen und vorhanden. Herr Schnabel hat mit seinem Team (herzlichen Dank!) 4.279 neue Schulbücher - das sind 2.564 kg - bearbeitet. In den nächsten Tagen werden insgesamt 18.237 Bücher ausgeliefert, also genügend Grundlagen, die darauf warten, durchgearbeitet zu werden. Hinzu kommen Zigtausende von Kopien.
Neben einem guten Unterricht aller Beteiligten bieten wir seit unserer Gründung im Jahre 1968 noch viel mehr, was in den nächsten Tagen zum Teil unserem Jahresterminplan zu entnehmen ist. Hier einige Beispiele:
Klassen- und Studienfahrten stehen an, die den Zusammenhalt der Klassen und Kurse stärken, die dazu dienen, neue Erfahrungen zu sammeln, die Fremdsprachenkenntnisse anzuwenden und zum Teil andere Kulturen und Gesellschaften kennenzulernen. Letzteres gilt vor allem für unsere Schüleraustausche mit vielen europäischen und außereuropäischen Schulen.
Die Europawoche vom 7. – 11. 5. 2012 mit ihren vielen europäischen Aktivitäten oder unsere Comenius-Aktivitäten erweitern unser Wissen, unsere Einstellung und tragen mit zur Stärkung unseres Profils bei.
Exkursionen sind angesagt, z. B. die der Bio-Leistungskurse ans Heilige Meer, oder im Bereich Geschichte/Sozialwissenschaften der Besuch des Bundestages in Berlin oder des Europaparlaments in Brüssel.
Wir nehmen wieder an Sprachwettbewerben teil; Zertifikate werden in Englisch, Französisch, Italienisch und Spanisch erworben. In Mathematik werden besondere Wettbewerbe angeboten.
Unzählige Aktivitäten gibt es wieder in Sport, Musik, Kunst, in den Literaturkursaufführungen oder den Theater-AG-Produktionen. So freuen sich z. B. schon alle Schülerinnen und Schüler auf den diesjährigen Herbstlauf. Oder die Big Band kann es kaum erwarten, in den Osterferien Konzerte in Kiew zu geben. Oder unsere Künstlerinnen und Künstler der Oberstufe werden wieder ihre Werke im Kreishaus Bergheim ausstellen.
Ein Highlight, unser Lehrertheater, gibt es Ende November. Frau von Freeden wird wieder ein höchst unterhaltsames Stück inszenieren. Wie auch in früheren Jahren werden die Schülerinnen und Schüler, die Eltern, es werden alle begeistert sein, meine Kolleginnen und Kollegen spielen zu sehen.
Bei der Drogenprophylaxe–Woche der Jahrgangsstufe 7 geht es vor allem um die Stärkung der Persönlichkeiten, um die Erfahrung, dass man gemeinsam Probleme besser lösen kann und dass man lernt „Nein“ zu sagen (z. B. bei Drogen). Streitschlichtung, Anti-Mobbing-Erziehung, Gewaltprävention sind Bereiche, die – erfolgreich umgesetzt – unser gemeinsames Zusammensein im Lebensraum Schule noch angenehmer machen.
Nicht missen möchte ich unsere ökumenischen Gottesdienste. Und es lohnt auch, regelmäßig das Wort zum Montag auf unserer Homepage zu lesen.
Eine gute Schule ist u. a. eine Schule, wo gemeinsam gelebt und gearbeitet wird, wo man sich freut und wo man gerne hingeht. Ich hoffe und wünsche, dass ihr/dass Sie in den nächsten Tagen wieder gerne in eure/Ihre Schule kommt/kommen. Unseren Kleinen, den Neuen, sage ich: Freut euch auf das Neue, freut euch auf eure neue Schule.
Gehen wir also positiv in das neue Schuljahr, packen wir es gemeinsam an, wir, die Schülerinnen und Schüler, die Lehrerinnen und Lehrer, die Eltern, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Sekretariat und in der Bibliothek, die Hausmeister, das Küchenpersonal.
Bernhard Ripp