"Hase, Hase"

Aufführung des Kurses 27.2 unter Leitung von Frau Klopffleisch

Wir sind der Literaturkurs 27.2! Wir begannen unter der Leitung von Frau Eisenlohr, die dann gegen Frau Steinmetz ausgetauscht wurde. Aber, wie es so schön heißt: Aller guten Dinge sind drei, und so endete unser Lehrerrundgang nach einem halben Jahr mit Frau Klopffleisch. An ihr lag es nun aus diesem chaotischen, mittlerweile nicht mehr wirklich motivierten Haufen eine Theatergruppe zu machen. Bekanntlich ist aller Anfang schwer, dennoch schafften wir es relativ schnell uns für ein Stück zu entscheiden und die Rollen zu besetzen. Obwohl am Anfang niemand daran glaubte, dass "Hase Hase" (unser Theaterstück) jemals zur Aufführung kommen würde, war es am 13. und 14. Juli 2002 nach vier Monaten Probezeit doch endlich so weit.



Trotz aller Bemühungen von Seiten Frau Klopffleischs hatte die Aufführung immer noch einen Hauch von Chaos, den die Gruppe von Anfang an besaß. Auch das Stück war dem Charakter des Kurses angepasst. "Hase Hase" handelt von Außerirdischen, von Terroristen, Ehekrächen, Lesben und einer Mama, die versucht Ordnung in das Chaos zu bringen, ähnlich wie Frau Klopffleisch bei unserem Kurs.J Die perfekte Mischung aus Witz und Ernst...., dachten wir! "Leider" wurde die Aufführung witziger als wir geplant hatten. Die Darsteller schafften es durch seltsame Wortspiele das Publikum zu erheitern. Bebert: "Sie hat mich bis in die Falten meiner Ohren geliebt!" , so sollte es heißen. Thorsten M. machte daraus "...bis in die Ohren meiner Falten....". Sabine G., die den Hasen spielte, schien so aufgeregt zu sein, dass sie keinen Ton heraus bekam und lediglich wild mit den Armen fuchtelte.



Wesentlich beigetragen zu der Pannenshow hat auch die Technik-AG unter Leitung von Herrn Löffler. Eigentlich sollte eine Bombe in unserem Stück explodieren, was sehr dramatisch durch Geräusche dargestellt werden sollte. Doch in der ersten Aufführung mutierte unsere Bombe zum Leiherkasten. Statt einer Explosion hörte das Publikum französische Volksmusik. Die Schauspieler versuchten Haltung zu bewahren, während sie in ihren Pyjamas aufgeregt auf der Bühne hin und her liefen.




 


Alle Darsteller hegten die Hoffnung, dass es bei der zweiten Aufführung klappen würde, doch das war ein Trugschluss. An der erwarteten Stelle herrschte plötzlich Stille, bis sich ein Schauspieler erbarmte und die Bombe ersetzte, indem er laut "KRABUMM" rief. Eine weitere Lachsalve schoss durch die Aula. Trotz der missglückten Bombe danken wir der Technik-AG ganz herzlich, dass sie für uns ihre Freizeit geopfert haben.



Alles in allem denken wir, dass es Publikum wie Darstellern gleichermaßen Spaß gemacht hat und wir möchten hier noch erwähnen, dass die Pannen "natürlich" alle geplante special Effects waren ;-). Nochmal vielen Dank an Frau Klopffleisch und alle anderen Menschen, die diese Aufführung möglich gemacht haben!

Nina Urbach u. Sabine Gruber
Alle Fotos von B. Woidtke



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