Helden wie wir – Götter wie wir!
Der Literaturkurs 23.2 der Jahrgangsstufe 12 präsentiert:
Helden wie wir – Götter wie wir!
Ein Stück, das die wahre Geschichte der antiken Helden zeigt –
Ohne bei der Wahrheit zu bleiben.
10. Juni 2006, 19:00 Uhr
11. Juni 2006 17:00 Uhr
Die Schüler des Literaturkurses decken die Wahrheit auf, die hinter den Geschichten um die großen Helden der Antike steckt.
Am Anfang steht ein Streit unter Göttern. Poseidon (Gott des Meeres), Ares (Kriegsgott), Aphrodite (Göttin der Liebe) und Hera (Gattin von Zeus, dem Göttervater) streiten sich darum, wer von ihnen der Mächtigste ist. Da sie sich nicht einigen, beschließen Sie einen Wettkampf zwischen Menschen, die stellvertretend für sie gegeneinander antreten sollen. Doch zu einer direkten Auseinandersetzung in der Arena kommt es nie, denn ein Gott - und mit ihm sein Held - spielt falsch ...
Also beginnt das Spiel von neuem. Zeus beschließt nun, jedem Helden eine Aufgabe zu geben. Hier zeigt sich nun, dass den Taten der großen Helden der Antike oft eine andere Wahrheit zugrunde liegt, als vermutet.

Nehmen wir zum Beispiel Orpheus: Wir wissen, dass Orpheus ein begnadeter Sänger war, dessen Geliebte einst verstarb. Er bekam die Gelegenheit, Eurydike aus der Unterwelt zu befreien. Hades, der Gott der Unterwelt trug ihm auf, sich bei seinem Weg aus der Unterwelt nicht umzudrehen. Das war die einzige Bedingung, die ihm dafür gestellt wurde, dass er Eurydike mitnehmen durfte. Wie wir alle wissen: Er drehte sich dennoch um. Bis heute fragt sich alle Welt: Warum hat der Depp sich umgedreht? Bei „Helden wie wir – Götter wie wir“ erfährt man es!
Oder Herkules: Er soll Großes vollbracht haben, ein mutiger Held sein, der jedem noch so furchterregenden Monster trotzt. Die Sage berichtet davon, dass er einmal der schrecklichen Amazonenkönigin den Gürtel geraubt haben soll. Eigentlich war es aber ganz anders. Sagen wir mal, der Zufall spielte eine nicht unbeträchtliche Rolle. Und was hat eigentlich „Griechenland sucht den Superstar“ damit zu tun? Wir klären auf!

Besonderer Beliebtheit erfreut sich auch die Sage um Theseus, der den Minotaurus erschlagen haben soll. Theseus durchquerte das Labyrinth des König Minos auf Kreta, in dessen Mitte sich das stierköpfige Ungeheuer befand. Er erschlug es und kehrte – dank eines Wollfadens – heil nach Hause zurück. Hmmm.... Stierköpfiges Ungeheuer... Man wundert sich. Gibt es das wirklich? Nein, natürlich nicht, ob aber die Wahrheit soviel glaubhafter ist? Entscheidet selbst!
Verpasst nicht: „Helden wie wir – Götter wie wir!“ in der Aula des Gymnasiums.
Eintritt: Schüler 2,00 Euro, Erwachsene 3,00 Euro