Italienaustausch 2008-2009

März 09 

 

Fotos

 

„There is no world without Verona walls, but purgatory, torture, hell itself. Hence banished is banish’d from the world, and world’s exile is death…”

 

Wer kennt sie nicht, die tragische Geschichte von Romeo und Julia, die in Verona spielt?

 

Eben dieses Verona, Romeo und Julias Verona, hat das jüngste Kind der Austauschfamilie des Gymnasiums, der Italienaustausch mit Verona, besucht. 20 Schüler und Schülerinnen der Klassen 10 und 12, unter Leitung von Frau Bongard und Frau Henseler waren von Dienstag, 24.03, bis Dienstag, 31.03., in Verona gewesen. Von diesem Austausch möchte ich hier ein paar Impressionen geben, wie es uns in Italien während dieser Woche ergangen ist.

 

Die italienisch-deutsche Austauschgruppe; klick auf das Bild, dann wird es groß!


Da der Besuch von Seiten der Italiener schon im Oktober letzten Jahres stattfand, war es nun, kurz vor Anfang der Osterferien, an der Zeit für uns, die deutsche Austauschgruppe, nach Verona zu fahren, wo wir auf das L’Instituto tecnico L. Einaudi, eine Schule, die den Namen eines Präsidenten trägt und sich auf den Tourismus spezialisiert hat, gingen. Am Mittwoch nahmen wir dort bis Nachmittags am Unterricht teil, der sich schon gravierend von dem unseren unterscheidet. Die Schüler haben dort immer von 08:00-13:20 Schule, auch samstags. Das Schulgelände ist umzäunt und wird während der Schulzeit dichtgemacht.  Später am Tag besichtigten wir in Verona L’Arena, ein Amphitheater, wo im Sommer Konzerte stattfinden und Opern aufgeführt werden. Das Haus der Julia (Casa di Giulietta), mit seinem unverkennbaren Balkon, stand für uns Veronatouristen natürlich ebenso auf dem Plan, wie die Piazza delle Erbe.

 

Nach einem Tagesausflug am Donnerstag nach Mantova, wo wir zwei Museen besuchten, Borgetto, einem recht gemütlichen kleinen Ort, so wie Sirmione, der Touristenhochburg am Gardasee, haben wir am Freitag wieder Verona besucht. Basilica San Zeno Maggiore, danach Besuch beim Bürgermeister im Rathaus, der uns alle herzlich Willkommen geheißen hat, Piazza dei Seniori, gefolgt vom römischen Theater. Dann war Schluss für den Tag, denn am Nächsten stand ja schon das nächste Highlight auf dem Plan: Venedig. Die Serenissima, mit ihren Kanälen und Gondeln, dem Hochwasser und den Tauben. Für Samstag war auch wieder Hochwasser angesagt worden. Sonnenschein und gutes Wetter aber raubten uns dieser Illusion. Rialtobrücke, Canal Grande, Piazza San Marco mit dem Dom, Palazzo Ducale, Seufzerbrücke, danach freie Zeit, um ein bisschen durch Venedig zu gehen, die ein oder anderen Einkäufe zu machen.

 

Am Montag hatten wir wieder Schule, welcher am letzten Abend in Italien mit einer Abschiedsfeier für uns langsam ausklang.

 

Pizza, Eis, Spagetti, Wein, Eros Ramazotti, Fiat. Was kennt man nicht alles aus Italien, was man gerne isst, trinkt, fährt oder hört? Kennt man aber Italien und seine Bewohner mehr als nur oberflächlich? In diesen sieben Tagen haben wir ein bisschen in den Alltag und das Leben von jungen Italienern und Italienerinnen hineinschnuppern können, nette Leute und neue Orte kennen gelernt und so die einen oder anderen früheren Urlaubserinnerungen wiederaufgefrischt.

 

In diesem Sinne: Tanti saluti und ciao!

 

Thomas Korn