Europäische Forschung
Das Forschungslabor Jülich zu Gast im Gymnasium Kerpen
3. Mai 2005
Schülerlabor des Forschungszentrums Jülich in der Europaschule Bereits zum zweiten Mal war das Forschungszentrum Jülich mit einem Referenten zu Gast im Gymnasium der Stadt Kerpen. Diese Veranstaltung war Teil der Aktivitäten anlässlich des Europatages und hatte - wie bereits die vorjährige Veranstaltung - zum Ziel Schülerinnen mit Themen europäischer Forschungsprojekte von Weltgeltung vertraut zu machen. Das Forschungszentrum Jülich, mit seinen mehr als eintausend internationalen Wissenschaftlern das größte interdisziplinäre Forschungszentrum Europas, scheint wie kaum ein anderes Institut geeignet die Schule bei ihrem Vorhaben, die Naturwissenschaften zu stärken, zu unterstützen. Mit dem Schülerlabor, vor wenigen Wochen auf dem Campus des Forschungszentrums neu eingerichtet, verbinden sich die gleichen Ziele, sodass die Kooperation zwischen dem Gymnasium Kerpen und dem Forschungszentrum eine logische Konsequenz ist.

Karl Sobotta
Der Leiter des Schülerlabors, Herr Dipl. Ing. Karl Sobotta, stellte in seinem Vortrag zunächst die Forschungsschwerpunkte in Jülich vor, darunter Stammzellenforschung, Projekte zur Klimaveränderung, Entwicklung eines Sicherheitssystems für Computerdaten und die Forschungen mit Brennstoffzellen. Er ging dann auf die Ziele des Schülerlabors ein, wobei er die Förderung naturwissenschaftlichen Nachwuchses in den Vordergrund stellte. Schülerinnen sollen an einem authentischen Lernort in die Geheimnisse der Natur eingeführt werden und die Grundlagen naturwissenschaftlichen Arbeitens- Beobachtung, Hypothesenbildung und Experiment- kennen lernen. Der dritte Teil seiner Vorstellung, der leider etwas zu kurz geraten war, war der Demonstration von Experimenten gewidmet. Leider war die große Brennstoffzelle, die eigentlich im Zentrum der Vorführung stehen sollte, an diesem Tag nicht verfügbar. Aber auch die kleineren Exponate weckten die Neugierde der Schülerinnen und gaben Anlass zu vielfältigen Gesprächen, die in dem ein oder anderen Fall naturwissenschaftliche Entdeckerfreude erkennen ließen.
Das Gymnasium Kerpen wird seine Vortragsreihe „Europäische Forschungsprojekte" im nächsten Jahr fortsetzen und erneut ein zukunftsweisendes Thema vorstellen.
Annette Wilbers-Drerup