K-Town 8 - Der Abschied
27.5.06
Ein bewegendes Abschiedskonzert - K-Town 8, die erste Jazzband der Schule, gab ihr letztes Konzert.

An Nam Pham, René Schmitz, Christoph Klenner, Monika Theil, Tom Brosius, Jan Krogull - die letzte Verbeugung
Monika Theil hatte die Band im September 2004 ins Leben gerufen: Acht Musiker ("8") aus Kerpen ("K-Town"). Keiner von ihnen hatte bis dahin größere Erfahrungen mit dem Jazz gemacht. Alle aber waren und sind lernbegierig. Die Fortschritte, die die Band in den knapp zwei Jahren ihres Bestehens machten, sind gewaltig. Workshops mit namhaften Größen der Jazz-Szene - Nikolas Simion, rumänischer Tenorsaxofonist, Christoph Hillmann, Schlagzeuger und anderen - haben der Band zu einem professionellen Sound verholfen, der den Vergleich mit Profi-Gruppen nicht scheuen muss.
Das Abschiedskonzert wurde genau genommen als "K-Town 6" bestritten: Raimon Reuter hatte die Band vor einiger Zeit verlassen (half jetzt mit seinem fulminanten Intro zu Pink Panther aus), Christoph Emmerich steht mitten im Abitur. Abitur: Für die meisten ein Grund zur Freude, nicht so für K-Town 8: René Schmitz (schon 2005), Christoph Emmerich und Christoph Klenner haben die Schule hinter sich und gehen in die (Musik-) Welt hinaus - das zwangsläufige Ende dieser Formation. Aus gut unterrichteten Kreisen ist aber zu hören, dass die Übriggebliebenen sich nicht in das Schicksal Bandauflösung fügen wollen, da soll es schon einen neuen Probentermin geben...
Das Programm des Abschiedskonzerts:
Take Five - Stolen Moments - Watermelon Man - One for Kisser - St. Nick's Groove - Red Clay - Solo T+R - Song For My Father - Jammin' With Liza And Götz - Dream Of The Elders - Pink Panther - Round Midnight - Mercy, Mercy, Mercy - Solo Jan - That's Dope - als Zugabe: Chameleon
Nicht nur K-Town 8 hat inzwischen ein hohes Niveau ihres Könnens erreicht, auch die Rahmenbedingungen des Konzerts genügten professionellen Ansprüchen: Werner Philippi und seine BühnentechnikerInnen zauberten eine kongeniale Lichtatmosphäre, Tontechniker und Videokünstler arbeiteten hart an der Verewigung des Konzerts.
Bernd Woidtke