" Wirtschaftsenglisch"

Das Gymnasium der Stadt Kerpen bietet eine Ausbildung zum/zur Fremdsprachenkorrespondenten/in an. Wer diesen Ausbildungsgang erfolgreich mit einer Prüfung bei der Industrie und Handelskammer Köln (IHK) abschließt, hat nach dem Ende der Jahrgangsstufe 13 außer dem Abitur noch eine abgeschlossene Berufsausbildung.

Die gesamte Vorbereitung zu dieser IHK-Prüfung wird am Gymnasium Kerpen gemacht. Es gehören dazu:

  • der Kurs "Wirtschaftsenglisch"
  • Englisch als Leistungsfach
  • ein (Grund- oder Leistungs-)Kurs im Fach Sozialwissenschaften (Schwerpunkt Wirtschaftswissenschaften)
  • ein Kurs Maschineschreiben.

 

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Was kann man mit der Prüfung als Fremdsprachenkorrespondent/in anfangen?

 
 

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Worum geht es im Kurs "Wirtschaftsenglisch"?

Bei dem Kurs "Wirtschaftsenglisch" handelt es sich um einen Grundkurs, d.h. er wird in drei Wochenstunden unterrichtet, und in jedem Halbjahr werden zwei schriftliche Arbeiten geschrieben.

Die Unterrichtsinhalte des Kurses "Wirtschaftsenglisch" richten sich aus an den Inhalten der schriftlichen und der mündlichen Prüfung bei der IHK:

Schriftliche Prüfung:
Mündliche Prüfung:

Im Unterschied zu den anderen Kursen der Oberstufe beginnt dieser Kurs schon Anfang der 11/1. Außerdem endet er nicht am Ende der 13/2, sondern wird dann noch vier bis sechs Wochen weitergeführt; das liegt daran, daß die Prüfung nicht von uns hier an der Schule abgenommen wird, sondern von der Industrie- und Handelskammer (IHK) in Köln. Der Termin der schriftlichen Prüfung bei der IHK liegt etwa vier bis sechs Wochen nach dem Abitur. Die mündliche Prüfung erfolgt dann Anfang bis Mitte September.
 
 

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Wem ist dieser Ausbildungsgang anzuraten?

Sinnvoll ist die Teilnahme an diesem Kurs für Schüler, die aus Interesse an der englischen Sprache den Leistungskurs Englisch wählen wollen und außerdem beabsichtigen, einen Beruf im Bereich der Wirtschaft zu ergreifen. Diese beiden Interessen sollten - bitte! - in dieser Reihenfolge vorliegen: Erst Englisch, dann Wirtschaft. Denn aus Erfahrung wissen wir inzwischen, daß die umgekehrte Reihenfolge nicht günstig für die Teilnahme an diesem Kurs ist. Wer also Interesse an Wirtschaft hat und sich außerdem sagt, daß Englischkenntnisse in seinem Beruf in der Wirtschaft nicht schaden können, der sollte bedenken, daß er nun den Leistungskurs in Englisch nehmen muß. Den aber kann man nicht erfolgreich und mit Spaß am Lernen durchlaufen, wenn das Interesse an der Sprache nur zweitrangig ist, wenn man den Leistungskurs nur mehr oder weniger widerwillig in Kauf nimmt. Dann kann es passieren, daß der Leistungskurs Englisch zur Last wird, und mit Blick auf das Abitur ist die Wahl der Oberstufenkurse zu wichtig, als daß man das riskieren sollte. Wer diesen Kurs  wählt, sollte bedenken, daß das Abitur - und damit die Wahl der Oberstufenkurse mit Blick auf das Abitur - wichtiger ist.
Sinnvoll ist die Teilnahme an diesem Kurs auch für Schüler, die sich für Englisch interessieren, ohne nachher in einen Beruf in der Wirtschaft zu wollen. Denn etwa 80% der Vokabeln, die hier gelernt werden müssen, stammen nicht aus dem Fachbereich Wirtschaft, sondern sind einfach häufig vorkommende englische Wörter. Daß der Anteil an wirtschaftswissenschaftlichem Fachvokabular nicht mehr als etwa 20% ausmacht, liegt daran, daß dieser Kurs nicht darauf angelegt ist, differenziertes Wissen in Wirtschaftswissenschaften zu vermitteln. Es ist weit eher ein Sprachkurs als ein Wirtschaftskurs.

Warnung: Die drei Jahre in diesem Kurs durchzuhalten, erfordert Stehvermögen. Das kommt daher, daß von einer Stunde zur nächsten zwischen 80 und 100 Vokabeln gelernt werden müssen. In der sehr großen Zahl von Vokabeln, die in diesen drei Jahren zu lernen sind, liegt die Schwierigkeit dieses Kurses. Es ist nicht übertrieben, ihn als Vokabelpaukkurs zu bezeichnen. Wer sich damit befreunden kann, viele Vokabeln zu lernen, weil er die englische Sprache beherrschen will, kann diesen Kurs belegen, sonst wird es schwierig.

Wer in der Klasse 10 ist und sich überlegt, ob er in der Oberstufe zu seinen fünf Stunden Englisch im Leistungskurs drei Stunden Wirtschaftsenglisch hinzufügen will, um am Schluß gut Englisch zu können, und auch meint, die Nerven zu haben, immer und immer wieder neue Vokabeln zu lernen, sollte es mal versuchen. Wem es zu viel Vokabelarbeit wird, der kann den Kurs später wieder abwählen. Allerdings muß er dann die Kurse Englisch und Wirtschaftswissenschaften behalten.
 


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