Ein Lob an Sophie Lewkow, Cora Mathern, Matteo Meier

4.2.09

 

Danke!!!

 

Viele haben schon von dem diesmaligen Kunstprojekt des Leistungskurses Kunst der Jahrgangsstufe 12 gehört bzw. konnten die Kunstwerke, die jetzt im dritten Stock ausgestellt sind, bestaunen!

 

Was unsere Aufgabe war?

 

In Anlehnung an den berühmten Fotographen Gregory Crewdson Fotographien anfertigen, die einen Mord darstellen. Wichtig bei der Aufgabe: Wir mussten besonders Acht auf die Lichtkomposition legen, überhaupt auf eine stimmige Bildkomposition und mit einem Bild den Inhalt eines ganzen „Krimis“ füllen! Die Bilder sollten zum Nachdenken, zum Spekulieren anregen.

 

Warum gerade das Foto einer Mordsituation?

 

Weil man gerade bei solchen Situationen auf Ausdruck, Haltung, Komposition, Situation und ähnliches besonders bedächtig vorgehen muss. Zudem war es wie schon erwähnt ein Projekt in Anlehnung an Gregory Crewdson, der sehr viel mit verwinkelten Räumen, Spiegeln, Regen bzw. Wasser, den Themen „Liebe“, „Gleichgültigkeit“ und „Tod“, mit Kälte und Licht arbeitet und der zudem auch relevant für das Zentralabitur ist! Auch war es mal eine ganz andere Aufgabe, die auch uns Lkler wieder mal neu herausforderte!

 

Doch: Vielen ist die Mühe hinter so einem Bild gar nicht bewusst. Man sieht das Bild, betrachtet es im Vorübergehen, vielleicht betrachtet man das Eine ein bisschen genauer, weil es „was hat“, vielleicht denkt man sich seinen Teil über das Bild, aber sieht man die ganze Energie dahinter?

 

Ist man sich bewusst, dass da manche in den Winterferien stundenlang leicht bekleidet im Schnee lagen? Dass da jemand seinen Arm bei Minusgraden in den See gelegt hat, dass man Stunden am „Set“ war und wie viele Stunden man vorher über der Ausarbeitung der Umsetzung gesessen hat? Dass es zu diesem einen Bild, eine ganze Story gibt, die geschrieben, skizziert, fotografiert, verworfen und erneuert wurde?

 

So viele Stunden Arbeit hinter einem Bild? Gregory Crewdson braucht für manche seiner Bilder bis zu 6 Monaten. Nun, wir brauchten die Winterferien dazu!

 

Und… sieht man welche Mühe sich teilweise unsere Freunde gemacht haben? Cora Mathern (Klasse 10.6), Sophie Lewkow (Jahrgangsstufe 12) und Matteo Meier (Klasse 7.2) waren meine Modelle! Keiner von ihnen hat Kunstleistungskurs bzw. überhaupt das Fach Kunst und trotzdem haben sie mir geholfen und haben sehr viel Zeit investiert! Hiermit möchte ich ihnen dafür danken! Dass sie mir so ein tolles Projekt ermöglicht haben, obwohl sie davon an sich nichts haben!

 

Es war echt Wahnsinn wie sich die zwei Mädels aufgeopfert haben und wie Matteo immer alles sofort zur Stelle hatte!

 

Es war Wahnsinn, dass sie einfach genau das umgesetzt haben, was ich wollte, dass sie so überzeugend und ernst mitgespielt haben! Es gab oft genug Unterbrechungen, weil wir lachen mussten, aber wir konnten sofort danach wieder ernst weiterarbeiten! Sie haben sich wirklich in die Rollen hinein versetzt! Besser hätte es gar nicht sein können!

 

Und ich habe wahnsinnigen Respekt davor, was die Beiden für mich getan haben! Cora lag 2-3 Stunden nur im Bikini auf dem kalten Boden, in einer verdammt unbequemen Haltung und durch das Wasser wurde ihr die ganze Zeit das Kunst-Blut in die Augen geschwemmt! Cora war am zittern wie nur was und hat trotzdem die ganze Zeit über durchgehalten!

 

Und Sophie, der mindestens genauso kalt war, weil sie die ganze Zeit in nassen Klamotten auf den Fließen knien musste und immer und immer wieder Wasserschauer auf sie niederprasselten! Deren Turnschuhe über und über mit Wasser gefüllt waren und an der die nasse Kleidung klebte! Und die trotzdem immer und immer wieder auf den Wasserknopf drückte, damit der Effekt vorhanden war und ich nicht mit Kamera immer hereilen musste!

 

Einfach fantastisch, wunderbar, ja mir fehlen wirklich die Worte, dass die Beiden sich für mich so Mühe gemacht haben, diese Tortur über sich ergehen lassen haben und ohne die diese Bilder nicht so gut geworden wären! Ein ganz dickes Dankeschön an die Beiden und an Matteo, der mir immer alles zur richtigen Zeit gereicht hat und der immer und immer wieder das „Blut“ aufgefüllt hat, der mit produktiven Ideen weiter geholfen hat, wo es nur ging und der dann sogar auch noch eine Rolle übernommen hat!!!

 

Was wäre man ohne solche Freunde?

 

Mein Bild ist so super geworden, weil ich so tolle Leute, so tolle Freunde habe! Ein dickes Dankeschön!!

 

Und vielleicht denkt der ein oder andere, wenn er das nächste mal unsere Projekte sieht an die Arbeit, die hinter so einem einfachen Bild steckt…wer weiß? ;)

 

Denise Michels