Ein Lob für Maren Monich, Kl. 10.4

Dezember 2005

 

 

Im Politik-Wirtschafts-Unterricht Klasse 10 sprachen wir über die Stellung der Frau in der heutigen Gesellschaft. Wir stellten fest, dass die Gesetze zwar absolute Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau fordern, in der Realität dieses Ziel aber noch nicht erreicht ist. Die Schüler meines Kurses brachten unter anderem Stellenanzeigen mit, in denen jeweils Männer oder Frauen gesucht wurden, das andere Geschlecht also ausgeschlossen wurde - gesetzlich ausdrücklich verboten. Eine Schülerin wollte es genauer wissen: Maren Monich schrieb eine Firma an, den Hotel Reservation Service. Diese Firma hatte im Kölner Stadt-Anzeiger eine Stelle für einen Hotelangestellten ausgeschrieben - einen Mann! Keine Frau! Marens Brief könnt ihr hier nachlesen.

 

Und, oh Wunder!, Maren bekam Antwort, nachzulesen hier. Die Firma versprach, ihre nächste Stellenanzeige für Männer und Frauen auszuschreiben - ein großer Erfolg für Marens Initiative.

 

Ein großes Lob an Maren, die, ohne dass es Hausaufgabe war, aus eigenem Antrieb wissen wollte, warum eine Firma gegen ein Gesetz verstößt. Und die es geschafft hat, diese Firma zum Umdenken zu bewegen!

 

Danke, Maren!

 

Bernd Woidtke