Monique Menkenhagen gibt eine sehr positive Rückmeldung an Lehrer der Europaschule
5.7.11
Ich war acht Jahre auf dieser Schule und habe mich nie getraut auf dieser Seite all das Lob und den Dank auszusprechen, den ich gerne ausgesprochen hätte. Deshalb tue ich das etwas verspätet nun, nachdem ich die Schule verlassen habe.
Wenn ich chronologisch anfange, möchte ich mich zuerst bei meiner ehemaligen
Klassenlehrerin Frau Palm-Schroetter bedanken, eine ausgesprochen liebe Frau,
die sich sehr mütterlich um uns gekümmert hat und deren Unterricht unser
Englisch enorm gebessert hat, obwohl wir dabei nie das Gefühl hatten zu
arbeiten. Sie gehört zu den Menschen die immer versucht haben Gutes zu verteilen
und statt Gerüchten und Intrigen lieber nette Worte und Interesse weiterzugeben.
Sie hat uns den Umstieg von der Grundschule zum Gymnasium so leicht wie möglich
gestaltet. Das gleiche taten Frau de Gavarelli und danach Herr Schnabel, durch
ihre unendlichen toll erzählten Geschichten. Vielen lieben Dank für die
Hasibärchen, Ostermänner, Weihnachtshasen, Zaubermäuse und die vielen Abenteuer
der Tiere, die wir nachleben durften, genauso wie für die Kindheitserzählungen
und kleinen Weisheiten, die Herr Schnabel uns mitgeteilt hat.
Springe ich von der Unter- zur Mittelstufe, fällt mir als erstes ein
unvergesslicher Physik- und Chemielehrer ein, Herr Alpmann, der mit einem
scheinbar unerschöpflichen Maß an Faszination, Begeisterung und Motivation sich
nicht von den ständig fehlschlagen Experimenten aufgrund damals schlechter
Schulmaterialien entmutigen ließ, sondern seine Begeisterung für seine Fächer
auch auf einige von uns übertragen konnte.
Für ihre Ausdauer und Motivation möchte ich mich auch bei Frau Bongard und Frau
Depka bedanken. Von Seiten der Schüler wurden sie mit einem unzumutbaren Maß an
fachbedingtem Desinteresse konfrontiert, wogegen sie unendliche Energien setzten
und statt zu kapitulieren, sich weiter für uns einsetzten, Unterricht planten
und uns fürs Abi vorbereiteten. Ich wünsche vor allem Frau Depka für die
nächsten Jahre angenehmere Kurse, als den unseren.
Das gleiche wünsche ich Herrn Dr. Feldhoff, wobei ich hoffe, dass der Kurs zum
Ende hin zumindest zum Teil auf sein Bemühen reagiert hat. Nach einigen
Startschwierigkeiten, mit dem Resultat eines stark negativ eingestellten
Mathekurses, hat Herr Dr. Feldhoff seine gesamte Didaktik um 180° gedreht, sich
auf den Kurs eingelassen und ist in die Freundlichkeitsoffensive gegangen. Ich
möchte ihm dafür danken, dass er die Laune des Kurses nicht gespiegelt hat,
sondern sich ihr entgegensetzte und dafür, dass er ein wirklich guter und netter
Lehrer geworden ist. Er hat mich sehr, sehr stark beeindruckt, ich glaube, dass
viele, mich mit eingeschlossen, einfach aufgegeben hätten.
Wer mich ebenfalls stark beeindruckt hat, war Herr Knoop. Bei ihm möchte ich
mich zum einen für seinen durchweg interessanten Unterricht und seine scheinbar
immerwährende gute Laune bedanken, zum anderen und dafür noch viel mehr, für
seine Art mit den Schülern umzugehen: verständnisvoll, freundlich und vor allem
respektvoll.
Einen ähnlichen Umgang mit den Schülern hat Frau Lentzen-Burmester gepflegt,
ruhig, sachlich und lieb. Ihr Unterricht hat mich vor allem dadurch beeindruckt,
dass sie es geschafft hat uns eine große Menge an obligatorischem Stoff zu
vermitteln und diesen mit aktuellen Themen zu verknüpfen. Dadurch hat sie selbst
Personen wie mir, die bis vor kurzem nie Nachrichten gesehen, gelesen oder
gehört haben, einen Einblick in Sozialwissenschaften, Politik und Wirtschaft
gegeben und mein Interesse daran dauerhaft geweckt. Zusätzlich dazu hat sie
durchweg versucht uns ein objektives, kritisch reflektiertes, konstruktives
Weltbild zu vermitteln. Sie hat uns nicht nur Schwächen in Systemen, Abläufen
und Methoden suchen lassen, sondern uns zu eigenen Plänen und Vorschlägen
bewegt, die wir wiederum kritisch auseinandergenommen haben. Dadurch hat sie uns
nicht nur für SoWi, sondern fürs Leben insgesamt gelehrt.
Auch Frau Wichmann hat Reflexion und ein konstruktiv kritisches Denken gefördert
und uns gezeigt, wie wir aus Geschichte lernen können.
In eine ähnliche Richtung ging auch Frau Kronsbein, eine in meinen Augen
unendlich liebenswürdige Frau, die es gewagt hat im Unterricht das Vermitteln
von Empathie und Umsichtigkeit weit über den rein sprachlichen Unterricht zu
Stellen. Ihr möchte ich für den Mut dazu danken und dafür, dass sie uns nachdem
wir schon lange in anderen Kursen untergebracht waren, immer noch sprachliche
und seelische Unterstützung angeboten hat.
Letzteres hat auch Herr Woidtke für mich getan, bei dem ich mich dafür bedanken
möchte, dass ich mit seiner Hilfe auch noch das letzte Jahr an dieser Schule
geschafft habe und ohne den ich jetzt kein Abitur hätte. Sie haben mich seit
Jahren nicht mehr im Unterricht und trotzdem haben Sie sich mit allen Mitteln,
die Sie hatten, für mich eingesetzt. Vielen, vielen Dank dafür.
Ich möchte mich auch bei Frau Schroetter bedanken, für alle lieben Worte und
den entspannten Unterricht, den sie geführt hat, bei Herrn Backhausen, für seine
fachlich kompetente, distanzierte, sachliche Art zu unterrichten und bei Herrn
Fahling und Herrn Heckner. Bei den letzten Beiden für ihre sympathische Art ihre
Genialität unter dem Deckmantel der Verrücktheit zu verbergen und nur in Form
von Selbstironie, Ironie und Sarkasmus zum Vorschein zu bringen. Ihre Art
amüsiert und lehrt in einem sehr interessanten Maße und sie lockert den
Schulalltag gewaltig auf.
Bei allen oben genannten Lehrern möchte ich mich dafür bedanken, dass sie mich
unterrichtet, geformt und beeindruckt haben.
Monique Marleen Menkenhagen