SoWi-LK auf Auslandstournee

Europatag der Universität Maastricht

9.5.11

 

Fotos

Die Uni Maastricht ist sehr beliebt bei kerpener (Ex-)Schülern. John Kramer, Tobias Henze, Lea Pfefferle, Stephanie Rosen und viele andere studieren dort. Warum? Weil die Uni eine ganze Reihe von Vorteilen zu bieten hat. Mit 13.000 Studierenden ist sie nicht übermäßig groß (im Vergleich: Uni Köln: 44.000 2008/09), sie liegt verstreut in der zauberhaften Stadt Maastricht, und sie wird international hoch geschätzt: "Seit 2007 besitzt die School of Business and Economics der Universität Maastricht die so genannte „Triple Crown“ (AACSB, EQUIS und AMBA). Nur 33 Hochschulen weltweit sind derzeit mit diesem dreifachen Gütesiegel ausgezeichnet," sagt Wikipedia. Der Rektor der Universität, Gerard Mols, betonte in seinem Begrüßungsvortrag, dass es keine Vorlesungen gibt, sondern dass die Studierenden das selbstständige Lernen lernen.

 

Der SoWi-LK vor dem Eingang der Uni Maastricht

 

Wen begrüßte er? 15 Auserwählte, die das Glück hatten, am Europatag der Uni Maastricht teilnehmen zu dürfen. Diese 15 Leute kamen aus meinem SoWi-LK. Oliver Bathke, Europabeauftragter des Kerpener Gymnasiums, hatte die Exkursion organisiert. Nach der Begrüßung durch den Rektor zeigte ein Gymnasium aus Wuppertal eine Präsentation über die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union. Dann, nach dem Mittagessen, arbeitete man in Workshops. Hier zeigten Studenten, wie man an der Uni in Maastricht arbeitet. Themen, unter anderem: Die europäischen Institutionen, das europäische Gesundheitswesen, künstliche Intelligenz und vieles andere. Anschließend gab es eine wirklich sehr spannende Rallye durch Maastricht, bei der wir vor allem durch die verschiedenen Ableger der Uni geschickt wurden. Sieger wurde das Mataré-Gymnasium aus Düsseldorf.

 

Das Endergebnis war eine klassische Win-Win-Situation: Für die Universität und die urgemütliche Stadt Maastricht waren viele neue Freunde und zukünftige Stundenten gewonnen, für unsere Schüler war ein kurzweiliger und interessanter Tag geschaffen worden. Und der Europa-Gedanke war wieder ein kleines Stück weiter in Herz und Kopf der Beteiligten gepflanzt worden, denn beim Rundgang durch Maastricht hörte man alle möglichen Sprachen: Englisch, Deutsch, Spanisch, Französisch, arabisch, und gelegentlich ein bisschen Niederländisch...Ach ja: Maastricht liegt in den Niederlanden.

 

Bernd Woidtke
 

PS: In einer früheren Version dieses Artikels hieß es, Raimon Reuter studiere in Maastricht. Tatsächlich studiert er aber in Nijmegen. Er schreibt dazu: Die Universität Nijmegen bieten den Studenten bzw. deutschen Abiturienten auch sehr viele Möglichkeiten und wird bei den Abiturienten hoffentlich auch mal so beliebt werden wie Maastricht. Sowieso bieten die Niederlande sehr viele gute Studienmöglichkeiten für deutsche Abiturienten! Da werde ich wohl für die Schüler des Gymnasiums mal einen "Deutsch-Niederländischen-Tag" mit Europabezug in Nijmegen organisieren müssen... :)