Moscheebesuch in Hürth

  

Fotos

 

Am Freitag, den 2. Juli 2010 besuchten die Klassen 6.4, 6.10, 7.6 und 7.7 die Hürther Moschee. Diese wurde ausgewählt, da deren Architektur einer klassischen Moschee entspricht. Die Exkursion fand im Rahmen von zwei Unterrichtsblöcken (8.00 Uhr – 11.30 Uhr) statt.  Die Schüler sollten mit diesem Besuch eine andere Religion kennenlernen und in die islamische Kultur eintauchen.

 

Die Moschee ist bei den Muslimen nicht nur ein Ort des Glaubens, sondern auch ein Ort der Zusammenkunft. Bevor man in das Gotteshaus eintritt, muss man die rituelle Waschung vollziehen, die Schuhe ausziehen und als Ehrerbietung mit dem rechten Fuß eintreten. Dies macht man zur Befreiung von den Sünden.

 

 

Eine klassische Moschee besteht aus einer Kuppel, einem Minarett, einer Predigtkanzel, einer Gebetsrufgalerie, einer Gebetsnische und einer Vortragskanzel. Die Kuppel und das Minarett sind wichtige Kennzeichen einer Moschee. Die Gebetsnische zeigt immer in Richtung Kaaba.

 

Ein Student führte die Klassen durch die Moschee. Die Schüler hatten das Glück, dass er den Gebetsruf des Muezzins beherrschte und sie diesen folglich live miterleben konnten. Danach erklärte und zeigte er, wie man das Gebet betet. Fragen wurden nachher noch bei einem leckeren Tee geklärt. Eine war zum Beispiel: “Warum tragen muslimische Frauen Kopftücher?“ Darauf antwortete er, dass die Haare einen Mann reizen könnten, außerdem diene die Kopfbedeckung zum Schutz.

 

Durch den Besuch wurden viele offenstehende Fragen geklärt und man konnte viel über den Islam in Erfahrung bringen.

Es war ein gelungener und lehrreicher Ausflug. 

 

Nadja Winkel (7.7) und Lisa van der Brück (7.7)