Kommst Du nicht ins Museum, dann kommt das Museum eben zu Dir!

April 08 

 

Die Fotos

 

– Frei nach diesem Motto gibt es seit diesem Jahr den Museumsbus vom Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud in Köln.

 

Was ein Museumsbus ist? Na, der Museumsbus kommt zu den Schülern aus der Region, holt sie ab, fährt sie  zum Wallraf-Richartz-Museum nach Köln, lädt sie zu einer Führung mit Workshop im Museum ein und fährt dann alle Mann wieder zurück – und das alles KOSTENLOS! Bei einem Angebot dieser Art konnte ich nicht „Nein“ sagen und habe schnell einen der wenigen freien Termine, die natürlich begrenzt für die vielen Schulen im Umland zur Verfügung stehen, für die Klasse 5.2 belegen können.

 

Museumspädagogin Julia Müller mit Klasse 5.2

 

Am Freitag, 25.04.2008 wurden wir pünktlich um 9 Uhr vom Museumsbus mit Frau Julia Müller, der Koordinatorin und Museumspädagogin, bequem vor dem Haupteingang abgeholt. Schon während der Hinfahrt wurden wir auf den Besuch im Wallraf-Richartz-Museum eingestimmt. Über Monitore im Museumsbus zeigte man uns einen Film von Kommissar Kunz, der einem Mordfall im Wallraf-Museum auf der Spur ist. Dabei trifft er auf viele Angestellte des Museums, die die unterschiedlichsten Aufgaben im Museum übernehmen (Kurator, Direktor, Wachmann, Restaurator usw.) und er erhält einen Einblick in Räumlichkeiten, die für alltägliche Besucher eines Museums verschlossen bleiben (Gemäldelager, Röngtenraum usw.).

 

Vor Ort im Museum haben die SchülerInnen der Klasse 5.2 dann Tatortskizzen (Kompositionsskizzen) von sehr, sehr, seeeehr alten Gemälden angefertigt, in dem einem Mann der Kopf abgeschlagen wurde. Kein geringerer als Peter Paul Rubens hatte dieses großformatige Ölgemälde im 17. Jahrhundert mit Öl auf Leinwand angefertigt. Dabei wurden die SchülerInnen mit Figuren der griechischen Mythologie (Juno und Argus) sowie mit Symbolen in Bildern vertraut gemacht. Später konnten die kleinen Kommissare ihr erspürtes Wissen auf Stillleben-Bilder anwenden, die auch versteckte Nachrichten enthielten. Im Anschluss daran erstellten die SchülerInnen eigene Nachrichtenketten anhand von Symbolen und erzählten sich so gegenseitig fantastisch-malerische Geschichten. Schnell waren zwei Stunden vergangen und es ging per Museumsbus wieder zurück nach Kerpen.

 

Frau Müller lobte die Klasse 5.2 für Ihr vorbildliches Benehmen in einem Museum und ich kann mich dem erfreut J anschließen.

 

Bis zum nächsten Mordfall im Wallraf-Richartz-Museum!

 

Eure Frau Loffredo