Politiker on Stage

Ein Projekt im Auftrag der Bundeszentrale für politische Bildung

20.3.09

 

Die Bundeszentrale für politische fragte mich, ob ich mit einem Kurs als Wettbewerbstester mitmachen könnte. Es ging darum, die Brauchbarkeit von Themen und Aufgabenstellungen zu prüfen, bevor diese dann in den Wettbewerb geschickt werden. 100,- € Honorar für den Test waren eine hübsche Zusatzmotivation...

 

Wir entschieden uns für das Thema "Politiker on Stage". Es ging darum zu analysieren, wie Politiker bei öffentlichen Auftritten wirken, wie sie reden, sich kleiden, Gestik und Mimik einsetzen und wie sie mit all dem auf Jugendliche wirken.

 

Der Kurs hat hervorragende Arbeit geleistet, die Gruppen waren sehr kreativ und haben in angemessener Zeit eine sehr ansprechende Power-Point-Präsentation zusammen gestellt, die sich auf hohem technischen Niveau befindet.

 

Bernd Woidtke

 

Klick auf das Bild, dann kommst zu zu dem Projekt (Power Point)

 

Der Kurs schrieb zu diesem Projekt:

 

 

Politiker on Stage

Politiker als Showstars?

 Projektbericht

 

Unser Sozialwissenschaftslehrer, Bernd Woidtke, schlug uns vor, eine Aufgabe für den Wettbewerb der Bundeszentrale für politische Bildung zu testen. Das haben wir gerne gemacht.

 

Zuerst diskutierten wir über die Themen und kamen zu einer Reihenfolge: Vandalismus in Schule und Ort (1), Politiker on Stage (2), Alt und Jung (3). Dass uns dann das Thema Politiker on Stage zugeordnet wurde, hat nur kurz ein leichtes Murren hervorgerufen, war dann aber ok.

 

Wir haben zunächst diskutiert, wie wir vorgehen. Eine Alternative war, nur einen Politiker und sein öffentliches Verhalten zu untersuchen. Wir hätten uns in Gruppen aufgeteilt, die unabhängig voneinander gearbeitet hätten. Das Ergebnis wäre möglicherweise auch interessant gewesen, nämlich zu sehen, wie unterschiedlich derselbe Politiker auf verschiedene Leute wirkt.

 

Wir haben uns aber dann entschieden, vier Politiker zu analysieren: Barack Obama, Angela Merkel, Kurt Beck und Gregor Gysi. Entsprechend haben wir uns in vier Gruppen aufgeteilt. Wir kamen überein, eine Power Point Präsentation zu erstellen. Eine Schülerin aus unserem Kurs (Ramona Buse - danke Ramona!!) hat ein Grundlayout erstellt; die Ergebnisse der einzelnen Gruppen hat sie dann zur Gesamtpräsentation zusammengebaut.

 

Die konkrete Arbeit sah so aus: Die Gruppen arbeiteten in verschiedenen Klassenräumen. Herr Woidtke hatte Notebooks organisiert, so dass jede Gruppe mit einem Notebook arbeiten konnte.

 

Eine Schwierigkeit war, die Beispiel-Videosequenzen, die wir den verschiedenen Aspekten zuordnen wollten, zu schneiden und in Power Point einzufügen. Nur wenige aus unserem Kurs hatten das nötige Know-How. Das führte dazu, dass ein Schüler (danke Stefan Buch!!) zum Feuerwehrmann wurde und den Gruppen half.

 

Ein anderes Problem: Wir haben uns für Power Point entschieden, merkten aber, dass dieses Medium für einen Wettbewerb vielleicht gar nicht so gut geeignet ist. Denn Power Point ist ja dazu da, live präsentiert zu werden, die Stichworte und Grafiken auf den Folien müssen ja durch den Vortrag mit Leben gefüllt werden. Das geht natürlich nicht, wenn man die Präsentation einschickt. So bleibt ein Teil unserer Arbeit „unsichtbar“.

 

Insgesamt hat uns das Projekt großen Spaß gemacht. Wir konnten selbstständig arbeiten und sind ein bisschen stolz auf unser Ergebnis. Wir haben gelernt, dass man bei öffentlichen Auftritten von Politikern sehr viel genauer hinsehen sollte, dass auch die Art und Weise, wie sie sich den Zuschauern präsentieren, eine Menge über sie aussagt.

 

Wir würden auf jeden Fall in Zukunft gerne mal an einem Schülerwettbewerb der Bundeszentrale für politische Bildung teilnehmen!

  

Sozialwissenschafts-Grundkurs 15.5

Europaschule Kerpen