Biografische Stillleben
Wenn Schüler hören, dass das Thema des Quartals die Bildgattung „Stillleben“ ist, reagieren fast alle Schüler mit einem abwertenden Stöhnen und Rollen der Augen nach dem Motto: „Ja Kunstunterricht halt!“
Stillleben von Katharina Krönert, klick drauf, dann siehst du es groß!
Die Bildgattung „Stillleben“ kann aber mehr bedeuten, als das bloße Wiedergeben von leblosen Gegenständen. Und selbst das „bloße“ Wiedergeben will gelernt sein, da viele Berufssparten diese Fertigkeiten heutigen Schülern abverlangen (Maschinenbau, Produktentwicklung [wie Autos, Haushaltsgeräte, Schmuck, Kleidung, Sportgeräte], Schaufenstergestaltung, Requisiten bei Film/Theater/ Fernsehen usw.). Ein Stillleben, definiert als die bewusste Komposition „toter“, d.h. „stiller“ Gegenstände kann auch stellvertretend für eine Person stehen, die diese Gegenstände verwendet (hat) oder die auf einen Abschnitt im Leben der Person verweisen.
Die 11er Grundkurse (Gk3, 4 und 7) haben „Biografische Stillleben“ mit mindestens fünf Gegenständen entwickelt, die je nach Belieben auf die Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft Bezug nehmen konnten. Es handelt sich dabei um naturalistische Bleistiftzeichnungen, die ggf. mit Buntstiften nachkoloriert werden konnten.
Herzliche kunstpädagogische Grüße
Ihre/Eure Frau Loffredo