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John Patricks herzerfrischende Komödie "Das Kleine Teehaus", die Mitte der 50er Jahre am Broadway Furore machte und vielen in der Filmfassung mit Marlon Brando geläufig sein dürfte, ist eine Parabel vom Sieg der Menschlichkeit über die Bürokratie, die bis heute nichts an Aktualität verloren hat: Das stellte das Lehrertheater des Kerpener Gymnasiums eindrucksvoll unter Beweis |

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Den cholerischen Oberst Purdy gab Hans-Hermann Strauß mit einer Intensität, daß ihn die Zuschauer in der vollbesetzten Aula des Gymnasiums schon nahe am Herzinfarkt wähnten. Christa Fabini sorgte derweil als Geisha "Lotusblüte" mit viel Anmut und Grazie für japanisches Flair, vor allem gegen Ende des Stückes, als sie auf Wunsch der "Gleichstellungsbeauftragten" den Frauen des Ortes Geisha-Unterricht erteilte. |

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Kleinere Unsicherheiten beim Text wussten die Schauspieler gelungen zu überbrücken. Auch aktuelle Bezüge wurden hergestellt. So kam etwa als Ziegenbock, an dem man die Wirkung des örtlichen Süßkartoffel-Schnapses testen wollte, ein FC-Maskottchen aus Plüsch zum Einsatz. "Das ist ein zweitklassige Ziege" stellte Captain Fisby fest. |