Junges Theater

Zora folgt Momo

Februar 2007

 

Die Fotos der Generalprobe am 3.2.07

 

Nach dem großen Publikumserfolg von „Momo“ im vergangenen Jahr hat sich die junge Theater-AG auch im zweiten Jahr ihres Bestehens mit dem Stück „Die Rote Zora und ihre Bande“ nach dem gleichnamigen Jugendbuch von Kurt Held wieder ein Werk vorgenommen, in dem ein junges Mädchen die Hauptrolle spielt.

 

Das Zora-Ensemble

 

Wie Momo lebt Zora (gespielt von Laura Koch) auf der Straße. Wegen ihrer feuerroten Haare wird sie „Die Rote Zora“ genannt und ist Anführerin einer Bande von Straßenkindern (Hannah Knepper, Cora Mathern, Janine Klevers), mit denen sie in einer alten Burgruine wohnt. Ihnen schließt sich der Junge Branko (Niklas May) an, nachdem seine Mutter gestorben ist, denn sein Vater ist als Musiker ständig in der Welt unterwegs und bei seiner Großmutter, der alten Kata (Julia Dick), die mit ihrem Papagei (Hewan Franchi) in einer kleinen Hütte vor der Stadt lebt und von den Leuten als Hexe bezeichnet wird, kann er auch nicht bleiben. Zusammen schlagen sich die Freunde nun durchs Leben, wozu auch die Kämpfe gegen ihre Feinde, die Gymnasiasten (Clio Erkes, Hanna Aleth, Melina Klein, Katja Köhn), gehören. Doch ihre Hauptaufgabe sieht die Bande darin, ihrem Freund, dem armen Fischer Gorian (Damla Olkun), zu helfen, der von den großen Fischereikonzernen in seiner Existenz bedroht wird. So machen sie sich mit ihren Streichen mächtige Feinde: den Bürgermeister der Stadt (Damian Plien) und den überheblichen Großbauern Karaman (Melina Meier), die die Bande mit Hilfe des ewig angetrunkenen Polizisten Begovic (Sonja Pauli) zur Strecke bringen möchten. Aber da ist ja auch noch die schöne Zlata (Sarah Kahl), die Tochter des Bürgermeisters, die ganz andere Interessen verfolgt, nachdem sie Branko kennengelernt hat...

 

 

Die beiden Hauptdarsteller Niklas May und Laura Koch

 

In weiteren Rollen sind zu sehen: Saskia Groh als die junge Frau Elena, Till Creutz als Bäcker Curcin, Mary Zilger als seine Frau Mila, Merve Bas als Fischer Radic und Timm Stacker als Wirt Ringelnatz.

 

Wenn ihr jetzt neugierig geworden seid, was die Rote Zora mit ihrer Bande alles erlebt und wie die Geschichte ausgeht, dann kommt zu unserer Premiere am

 

Sonntag, 04. Februar, 17:00 Uhr

oder zur zweiten Aufführung am

Samstag, 10. Februar, 17:00 Uhr

jeweils in der Aula der Schule.

 

Der Eintritt ist frei, Spenden werden jedoch nicht abgelehnt.

 

PS: Noch vor der Premiere von „Zora“ startet mit Beginn des zweiten Schulhalbjahres die nächste Produktion der Theater-AG (als Montag-AG), mit der ich sehr wahrscheinlich die Geschichte des Zauberschülers „Krabat“ von Otfried Preußler aufführen möchte. Gesucht werden interessierte Schüler und Schülerinnen der jetzigen Klassen 6 und 7, die bereit sind, sich ein Jahr lang zu engagieren, um eine abendfüllende Aufführung einzustudieren.

 

Hartmut von Boetticher